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Audi legt den nächsten Spannungsschalter um. Mit dem e-tron Sportback rollt in Kürze das zweite rein elektrisch angetriebene Modell der Ingolstädter auf die Straßen

Auch wenn die Abmessungen identisch sind – das Erscheinungsbild des e-tron Sportback unterscheidet sich grundlegend vom Schwestermodell ohne Namenszusatz. Das in Los Angeles gezeigte SUV Coupé wirkt deutlich gestreckter als der e-tron. Länge (4,90 Meter), noch Breite (1,94 Meter) oder Radstand (2,93 Meter) bleiben aber gleich.

Dynamik schon im Stand

Die extrem nach vorn geneigten D-Säulen sorgen in Verbindung mit der nach hinten ansteigenden Unterkante des dritten Seitenfensters schon im Stand für einen dynamischen Auftritt. Der bietet innen kaum weniger Platz als der e-tron. Lediglich die Kopffreiheit auf der Rückbank fällt beim Sportback geringer aus.

Inklusive des 60 Liter großen Staufachs unter der Frontklappe beträgt das Ladevolumen 615 Liter. Durch Umklappen der Lehnen wächst der Stauraum auf 1.655 Liter. Das sind 45 beziehungsweise 70 Liter weniger als beim e-tron mit dem fast senkrechten Heck.

Das Gesicht des Sportback ist geprägt vom Singleframe und muskulösen Konturen ü¨ber den Rädern. Die Radlaufblenden, anthrazit matt, sollen den Offroad-Look unterstreichen wie Unterfahrschutz, Diffusor und Schweller in schwarz.

Markante Basis

Serienmäßig steht der Wagen auf 20-Zoll-Rädern 22-Zöller sind optional. Den stärker konturierten Stoßfänger flankieren markanter ausgeführte Air Curtains, die bis unter die Scheinwerfer reichen und den Luftstrom verbessern. Dafür sorgt im hinteren Stoßfänger ein integrierter Diffusor.

An Stelle der Spiegel stecken kleine Kameras In flügelförmigen Trägern, deren Bilder auf OLED-Displays im Übergang zwischen Instrumententafel und Tür erscheinen. Sie liefern auf der Autobahn, beim Abbiegen und beim Parken die jeweils optimale Ansicht.

Technisch innovativ

Digitale Matrix-LED-Scheinwerfer sind erstmals in der Großserie im Einsatz. In winzige Pixel zerlegt, kann dieses Licht die Straße hochauflösend ausleuchten. Wie bei Video-Beamern schwenken etwa eine Million Mikrospiegel das LED-Licht entweder über die Linsen auf die Straße oder in einen Absorber, um Ausblendungen zu erzeugen.

Auf Schnellstraßen erzeugt das Spurlicht einen Lichtteppich, der den Fahrstreifen hell ausleuchtet und sich beim Spurwechsel dynamisch anpasst. Zusätzlich zeigt das Orientierungslicht die Position des Fahrzeugs im Fahrstreifen an und unterstützt so die Spurmittenführung.

Kraftvolle Dauerläufer

Die beiden E-Motoren an Vorder- und Hinterachse leisten zusammen 360 PS (Boost-Modus 408 PS) und bieten ein Drehmoment von 561 Newtonmetern (Nm). Damit beschleunigt der e-tron Sportback 55 quattro in 6,6 Sekunden (Boost: 5,7 s) aus dem Stand auf Tempo 100. Bei 200 Kilometer pro Stunde wird abgeregelt. In den meisten Fahrsituationen beschränkt sich das SUV-Coupé allerdings auf seine hintere E-Maschine.

Der e-tron Sportback 50 quattro gibt 313 PS Leistung und 540 Nm Drehmoment ab. Sein System, etwa 120 Kilogramm leichter als im Sportback 55, bietet 71 kWh und kann mit bis zu 120 kW (DC) geladen werden. Damit legt das SUV-Coupé im WLTP-Zyklus mit einer Vollladung bis zu 347 Kilometer zurück. Beim Sportback 55 sind es 448 Kilometer aus 95 kWh, die mit bis zu 150 kW aufgeladen werden können.

Der Audi e-tron Sportback 55 quattro ist für mindestens 83.150 Euro, der e-tron Sportback 50 quattro ab 71.350 Euro ab sofort zu bestellen. Geliefert wird ab Frühjahr 2020.